Intergenerative Begegnungen
Junge Menschen haben heute als eine der letzten Generationen die Möglichkeit, mit jenen Menschen zu sprechen, die das deutsch-tschechische Zusammenleben und den erfolgten Bruch noch selbst erlebt haben.
Die Vertreter der „Erlebnisgeneration“ werden in den kommenden Jahren sterben – die Geschichte verliert damit ihren Status als erlebte und erzählte Geschichte. Der intergenerative Dialog, Zeitzeugen und Jugendlichen die Gelegenheit zur Begegnung zu geben und damit ein letztes Mal überhaupt die Geschichte der Opfer aus dem Mund der Betroffenen zu erfahren, erhält damit eine letzte Chance.
Die Brücke/Most-Stiftung integriert aus diesem Grunde in ihren Jugendbegegnungen immer wieder Elemente des intergenerativen Dialogs. Schwerpunktmäßig wird dieser jedoch in dem Projekt Zeitzeugendialog betrieben.
