Aktuelles

27. Januar

Ausschreibungen: Europäischer Freiwilligendienst in Dresden

Seit einigen Jahren ist die Brücke/Most-Stiftung eine anerkannte Aufnahmeorganisation im Rahmen des Europäischen Freiwilligendienstes. Zurzeit wird unser Dresdner Team durch zwei Freiwilligen aus Tschechien und der Slowakei unterstützt.

Ab dem 1. Juli 2015 suchen wir zwei neue Europäische Freiwillige für die Bereiche „Kultur“ und „Bildung“ für unsere Dresdner Geschäftsstelle. Die aktuelle Bewerbungsfrist endet zum 28. Februar 2015.

Zur Ausschreibung

20. Januar

Aus aktuellem Anlass:

Dresden ist derzeit in aller Munde...

Die Brücke/Most-Stiftung setzt sich für die Verständigung und die Zusammenarbeit der Völker ein und möchte mit ihren Angeboten die (Weiter)Entwicklung einer aktiven Bürgerschaft und gesellschaftliche Partizipation fördern. Wir schlagen Brücken der Verständigung, erkennen kulturelle Vielfalt als Reichtum an und ermöglichen damit Begegnungen zwischen Menschen bzw. wecken gegenseitiges Interesse aneinander. Partnerschaftlicher Dialog und Toleranz sind für uns wichtige Voraussetzungen. In diesem Sinne möchten wir Sie bitten, bei allen Diskussionen und Entwicklungen genau hinzuhören, sich eine eigene und nicht pauschalisierte Meinung zu bilden, Argumente zu prüfen und Andersdenkende im Rahmen des Grundgesetzes zu achten. Wir wenden uns klar gegen Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz, unabhängig von welcher Seite sie kommt.

2015 stehen Inhalte, wie globale Verteilung von Ressourcen, Ausschluss bestimmter Gruppen und interkultureller Austausch im Mittelpunkt unserer Arbeit. Lesen Sie den gesamten Beitrag hier.

19. Januar

Informationsveranstaltung - Lidice-Friedensweg 2015

70 Jahre nach Kriegsende gibt es kaum noch Zeitzeugen, die das Massaker von Lidice miterlebt haben - aber das Geschehen der Nazi-Zeit darf nicht in Vergessenheit geraten. 2015 wird es deshalb zum fünften Mal im Mai den Friedensweg von Ravensbrück nach Novi Bor in Tschechien geben, organisiert von Milena Mestecka aus Prag. Er erinnert an das Schicksal der überlebenden Frauen aus dem 1942 durch Deutsche zerstörten Ort Lidice. Zu Gast werden tschechische Freunde sein, die ihr Projekt vorstellen und zum Mitgehen, auch nur tageweise, ermutigen.

Ort: 01067 Dresden, Kreuzstraße 7, 4. Stock

Datum: 31. Januar 2015

Eine Veranstaltung des Ökumenischen Informationszentrums.

12. Januar

Prostitution im Grenzgebiet - alles gut?

Die Öffnung der Grenzen 1989 hat zu einem Markt von Zwangsprostitution und Menschenhandel im deutsch-tschechischen Grenzbereich geführt. Die offene Straßenprostitution prägte lange die Gesichter der tschechischen Grenzstädte. Heute ergibt sich ein anderes Straßenbild. Städte wie Dubí kämpfen teils erfolgreich um ein neues Image. Doch sind damit alle Probleme vom Tisch?

Am 20. Januar laden die Brücke/Most-Stiftung und die Evangelischen Studentengemeinde Dresden um 20.00 Uhr in die Zionskirche Dresden (Bayreuther Str. 28) ein, um mit einer Vertreterin des Vereins KARO e.V. über die neuen Herausforderungen im Bereich der Prostitution seit dem EU-Beitritt Tschechiens zu diskutieren.

Im Rahmen des Projektes „Offene Grenzen - 10 Jahre später“ der Brücke/Most-Stiftung und Antikomplex, gefördert von: Europäische Union - Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (Investition in Ihre Zukunft), Ziel3, DTZF

12. Januar

"Fremde" in Deutschland

Umgang mit dem "anderen" gestern und heute

Gesellschaftliche Reaktionen in Bezug auf Flucht und Asyl sind teils geprägt von Unsicherheit bis hin zu Fremdenhass. Die gegenwärtige Pegida-Bewegung ist ein aktuelles Beispiel. Im Workshop steht der Umgang mit Flüchtlingen und "Fremden" ab 1933 bis heute im Mittelpunkt.

Mit Zeitzeugengesprächen, Workshops zum Thema Rassismus, Vorträgen, Gesprächen und Stadtrundgängen wollen wir uns intensiv mit der brisanten Thematik beschäftigen.

Vom 12. bis 15. März in Döbeln und Roßwein

Eine Veranstaltung des Herbert-Wehner-Bildungswerks in Kooperation mit Geschichte konkret ErFahren, einem Projekt der Brücke/Most-Stiftung gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung

11. Dezember '14

Pragkontakt gewinnt bpb-Preis!

„25 Jahre Mauerfall: Geschichte erinnern – Gegenwart gestalten"

Pragkontakt gewinnt unter 250 Nominierten den Preis der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb.

„1989 - Die Samtene Revolution“ mit diesem Projekt gewann Pragkontakt am Mittwoch einen der Preise, den die Bundeszentrale für politische Bildung 25 Menschen, Organisationen und Projekten der historisch-politischen Bildung verlieh, die sich in besonderer Weise um die Vermittlung des Jahres 1989 verdient gemacht haben. Wir gratulieren unserem Prager Team! Und Sie können das Angebot auch 2015 für Ihre Gruppenreise buchen!

9. Dezember '14

Tschechisch-Deutsche Kulturtage Gast Jaroslav Rudiš bei MDR-Figaro am 10.12.2014

Anfang November gastierte Jaroslav Rudiš mit der KAFKA-Band im Kulturrathaus in Dresden. Die 16. Tschechisch-Deutschen Kulturtage 2014 hatten zu Konzert und Performance von „Kafka. Das Schloss live" eingeladen. Rudiš las aus Kafkas Romanfragment. Wer nun mehr von Rudiš und seinem deutschen Schriftstellerfreund Martin Becker und ihrer Winterreise ins ehemalige Sudetenland erfahren möchte, dem sei am 10. Dezember das Rundfunkfeature "Auf nach Stillstand" (Download) um 22 Uhr bei MDR-Figaro empfohlen!

11. November '14

16. Tschechisch-Deutsche Kulturtage erfolgreich beendet!

Am Sonntag gingen die 16. Tschechisch-Deutschen Kulturtage 2014 mit dem Abschlusskonzert der „Jungen Brünner Blechbläser“ offiziell erfolgreich zu Ende. Die meisten Veranstaltungen wurden sehr gut besucht. Höhepunkte waren u.a. die Konzerte mit der Kafka Band und mit der mährischen Künstlerin Iva Bittová sowie die Shuttle-Lesung „Prager Nacht“. Weitere Highlights sehen Sie unter unseren Fotoimpressionen.

Im Epilog - vorwiegend auf tschechischer Seite - bis zum 24. November 2014 folgen noch weitere Veranstaltungen. Darunter der Auftritt der Nordböhmischen Philharmonie Teplice am 19.11. an der Musikhochschule Dresden und am 20.11. in Teplice unter Mitwirkung von Stipendiat/innen der Brücke/Most-Stiftung und des DAAD mit Nachwuchsdirigenten unter Leitung des Rektors der Hochschule für Musik Herrn Prof. Dr. Ekkehard Klemm.