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12. Oktober 2011

Erinnerung, Tabu, Geschichtsverarbeitung – Aktuelle Entwicklungen in der tschechischen Gesellschaft

Zur besten Abendzeit im Mai 2010 wird der Dokumentarfilm „Zabíjení po česku“ (Töten auf Tschechisch) im tschechischen Fernsehen gezeigt. Das Thema ist die Vertreibung der deutschen Bevölkerung 1945 aus dem Nachbarland.

Die Ausstrahlung erzeugt in der tschechischen Bevölkerung - gerade auch im Internet - eine Welle an Reaktionen und Debatten über die Rolle der Tschechen im Jahr 1945 und deren heutige Prägnanz. Weitere Filme, Projekte, Gedenkorte entstanden in den vergangenen Jahren, die das deutsch-tschechische Zusammenleben und dessen abruptes Ende thematisieren.

Neben einem kurzen Einblick in den Dokumentarfilm „Zabíjení po česku“ (Tschechisch mit engl. Untertiteln) werden wir gemeinsam mit dem tschechischen Regisseur des Dokumentarfilms David Vondráček und Ondřej Matějka, Direktor der Bürgervereinigung Antikomplex, diskutieren, welche aktuellen erinnerungspolitischen Diskussionen im Nachbarland geführt werden und wieso gerade derzeit Raum und Zeit dafür entsteht.

Ort: Brücke/Most-Zentrum Dresden

Uhrzeit: 19:30

Kontaktperson: Tobias Kley

Eintrittspreis: Eintritt frei

Download: FL_VA_Tten_auf_tschech_WEB.pdf

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