Wer? Wo? Warum?
Böhmen, einst prosperierendes Zentrum Europas, wurde über Jahrzehnte hinweg durch den Eisernen Vorhang von der gesamteuropäischen Entwicklung abgeschnitten. Noch immer beeinträchtigen historische Belastungen, alte und neue Vorurteile die deutsch-tschechischen Beziehungen und trüben die wechselseitige Wahrnehmung des Nachbarn.
Die politischen Veränderungen der 90er Jahre, insbesondere der Nachbarschaftsvertrag von 1992 und die Versöhnungsdeklaration von 1997, haben die Voraussetzungen für ein neues Miteinander auf der Grundlage wechselseitiger Toleranz und Achtung geschaffen. Die 1997 gegründete, private Brücke/Most-Stiftung hat sich das Ziel gesetzt, die Zusammenarbeit mit der Tschechischen Republik und den anderen ostmitteleuropäischen Reformstaaten sowie deren Eingliederung in die Europäische Union zu unterstützen und zu fördern.
Mit ihren Einrichtungen und Veranstaltungen will die Stiftung ein offenes Forum für alle bieten, die ohne Vorbehalte und Vorbedingungen die interkulturelle Begegnung zwischen Deutschen und Tschechen suchen.
Die Stiftung hat ihren Sitz in Dresden und unterhält eine Aussenstelle in Freiburg und Prag. Die Stiftung ist unabhängig, überparteilich und frei von jedem Verbandseinfluss. Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.
